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Von
Karl-Ernst Hueske
WOLFENBÜTTEL. Immer noch wartet der
Verein Gärtnermuseum Wolfenbüttel auf ein positives Signal der Stadt,
sprich eine finanzielle Beteiligung, um endlich einen der letzten noch
erhaltenen Streckhöfe in Wolfenbüttel kaufen zu können. In diesem
Streckhof am Neuen Weg soll ein Gärtnermuseum eingerichtet werden.
Etwa 600000 Euro würden der Kauf und die Sanierung des Streckhofes,
dieses für Wolfenbüttel so typischen Gärtnerhauses, sowie die
Einrichtung des Gärtnermuseums kosten, haben die soeben wiedergewählten
Vorstandsmitglieder des Vereins Gärtnermuseum ermittelt.
Dem Vorstand gehören an: Peter Kinne (Vorsitzender), Sighild Salzmann
(stellvertretende Vorsitzende und Geschäftsführerin), Edith Pölig
(Schriftführerin), Hermann Isensee (Schatzmeister), Marion
Sippel-Boland und Dagmar Niehüser (Beisitzer).
50000Euro will der Verein selbst aufbringen. 20 Prozent erhoffen sich
die 68 Vereinsmitglieder von |
der
Stadt. Obwohl Salzmann bereits im März die Verwaltungs- und Ratsspitze
angeschrieben habe, habe sie bisher noch keine Antwort erhalten.
Das Geld könnte auch in zwei Raten zur Verfügung gestellt werden, erklärte
Salzmann im Gespräch mit unserer Zeitung. Ihr Plan: "Im ersten
Jahr wird das Gebäude angekauft und saniert. Im zweiten Jahr wird das
Museum eingerichtet."
Weitere Geldgeber, insbesondere Stiftungen und Sponsoren, hat der Verein
bereits auf seine Seite ziehen können. Wenn die Stadt aber diese
Projekt nicht finanziell unterstützt, dann ziehen sich meistens auch
die Geldgeber der Stiftungen zurück, weiß Salzmann aus ihrer
jahrelangen Arbeit im Kulturbereich der Stadt. Sie hat deshalb schon häufiger
Gespräche mit Bürgermeister Axel Gummert sowie den
Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenden Parteien geführt hat –
"bisher jedoch ohne Erfolg".
Dabei dränge die Zeit, denn der Verkäufer des Streckhofes könne nicht
ewig mit dem Verkauf warten, zumal ihn das Gebäude jeden Monat
Unterhaltungsmittel koste. |
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