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Blumen so bunt wie der Sommer
30. Geranienmarkt lockte die Besucher in Scharen
auf den Stadtmarkt
Von Stephanie Peißker
WOLFENBÜTTEL. Reichhaltig war das Angebot auf dem
Geranienmarkt in Wolfenbüttel: Bunt blühende Sommerblumen hatten
den Stadtmarkt in ein einziges Blütenmeer verwandelt.
Mittendrin stand der Verein Gärtnermuseum. Dort drehte sich
alles um die Zwiebel. Kinder malten Bilder von Zwiebeln. Gegen
eine Spende konnten sich Besucher Zwiebelpflanzen mit nach Hause
nehmen und auf eine gute Ernte warten.
Auch der Pflanzendoktor hatte wie in den vergangenen Jahren
seinen Platz wieder eingenommen. "Die Leute kommen mit erkrankten
Blättern und Zweigen, um die Krankheiten der Pflanzen bei uns
bestimmen zu lassen", sagte Karl Seidel von der Firma Bayer
CropScience, die auf dem Geranienmarkt einen Stand aufgebaut
hatte. Die häufigsten Pflanzenkrankheiten, die der Pflanzendoktor
zu sehen bekam, waren Birnengitterrost und Mehltau an Rosen. Wer
Lust hatte, konnte sich an einem Quiz beteiligen. Es gab Preise zu
gewinnen.
Im Mittelpunkt aber standen Samba, Tango, Barock und Merkur,
Nachkommen eines Storchschnabelgewächses. Es ist in der
südafrikanischen Steppe beheimatet, fühlt sich aber auch in
norddeutschen Blumenkübeln und Balkonkasten wohl.
Am Geranienmarkt, der bereits zum 30. Mal stattfand,
beteiligten sich neun Erzeugerbetriebe aus der Region sowie aus
Dannenberg und Göttingen. Größter Beliebtheit erfreuten sich nach
wie vor Geranien in allen möglichen Farbschattierungen. Beliebt
aber sind auch Petunien, Tagetes, fleißige Lieschen und
Eisenkraut.
In den Balkonkästen darf kombiniert werden, was den
Wolfenbüttelern gefällt: zum Beispiel Zauber-glöckchen und
Silberröhrchen mit Salbei und anderen Kräutern. Außer Blumen
konnten die Besucher auch Gemüse auf dem Geranienmarkt kaufen.
Eine Nachwuchsgruppe von Akkordeonspielern sorgte auf dem
Stadtmarkt für die musikalische Unterhaltung.
  
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