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Erfolg beschert Gärtnern neuen Motivationsschub
Verein zieht positives Fazit seiner Ausstellung im
Schloss
WOLFENBÜTTEL. Der Verein
Gärtnermuseum ist mit Resonanz auf seine Gärtner-Ausstellung im
Wolfenbütteler Schloss "mehr als zufrieden". Dieses Fazit hat die
Geschäftsführerin Sighild Salzmann bei der Finissage der Schau
gezogen. "Allein am vergangenen Wochenende nutzten noch 550
Besucher die Möglichkeit, altes Gärtnergerät, Urkunden, Dokumente,
Fotos und historische Informationen zu betrachten."
Insgesamt 2550 Gäste hätten die Ausstellung
besucht, berichtete Sighild Salzmann. "Besonders erfreulich war
auch die extrem lange Verweildauer der meisten Besucher, die
anderthalb bis zwei Stunden in der Ausstellung verbrachten und
deren Lob - mündlich geäußert oder ins Gästebuch geschrieben - für
den Verein neue Motivation bedeutet", erklärte die
Geschäftsführerin.
Dem Verein sei es gelungen, so Sighild
Salzmann, einen wichtigen Teil der Geschichte des Wolfenbütteler
Bürgertums anschaulich und lebendig zu machen. Bestärkt durch den
Erfolg appellierte die Geschäftsführerin an die Stadt, sie möge
"ihr historisches Gedächtnis auch für den Bürgerstand aktivieren
und den Verein bei seinem Ziel, ein altes Gärtnerhaus zu erwerben,
unterstützen". Es sei Eile geboten, da nur noch wenige Häuser in
Frage kämen.
Wie berichtet, ist die Schau von Marion
Sippel-Boland - mit Unterstützung von Dr. Hans Christian Mempel
vom Museum im Schloss - erarbeitet worden. Bei der
Abschluss-Veranstaltung erzählte Marion Sippel-Boland aus dem
Leben zweier sehr unterschiedlicher Gäste der Stadt: Ferdinand
Grimm und Wilhelm Busch. Bei allen Unterschieden zwischen den
Dichtern, eine Gemeinsamkeit hatten sie dennoch: Sie konnten die
Wolfenbütteler nicht besonders leiden...
Die Mitglieder des Vereins Gärtnermuseum
bedauerten abschließend, dass die "vielen interessanten Exponate
wieder in alle Winde verstreut und nicht dauerhaft der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können."
pos/r.
 
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