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Von Karl-Ernst Hüske
WOLFENBÜTTEL. Der Verein
Gärtnermuseum Wolfenbüttel möchte noch vorhandene Spuren einer fast
300-jährigen Tradition sichern und für die Nachwelt erhalten. Ziel ist
es, einen der wenigen für Wolfenbüttel typischen Streckhöfe zu
erwerben und als Museum herzurichten (wir berichteten).
Derzeit lässt der Verein einen Streckhof am Neuen Weg schätzen,
um auf dieser Grundlage einen Finanzierungsplan zum Ankauf und Ausbau
des Hofes zu einem Gärtnermuseum aufstellen zu können.
Im künftigen Gärtnermuseum, so ist es dem gerade herausgegebenen
neuen Informationsflyer des Vereins zu entnehmen, sollen Mobiliar,
Dokumente, Bildmaterial und Arbeitsgeräte der Wolfenbütteler Gärtner
gezeigt werden. Durch spezielle Aktionen will der Verein auch die
Erinnerung an einen besonders naturverbundenen Beruf wachhalten.
Wörtlich heißt es in der Broschüre noch: "Wir wünschen uns ein
lebendiges Museum und werden aktuelle Themen wie Tipps zur Gartenpflege,
Vorträge und Fahrten zu anderen Gärtnermuseen anbieten." |

Das Titelbild des neuen Informationsflyers
des Vereins Gärtnermuseum ziert diese historische
Zeichnung |
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Die Broschüre, die erstmals am
morgigen Sonntag am Stand des Gärtnermuseums auf dem Geranienmarkt in
Wolfenbüttel verteilt wird, listet zudem die Aktivitäten auf, die der
Verein im Juni geplant hat. Dazu zählt ein Vortrag von Dr. Rosemarie
Henning, der ehemaligen Direktorin des Schlossgymnasiums, über
"Die Gärtner vor dem Herzogtore. Eine festgefügte
Gemeinschaft" am 6. Juni, 19 Uhr, im Bürgersaal des Rathauses
sowie die Teilnahme des Veriens am tag der Niedersachsen in Northeim vom
7. bis 9. Juni.
Beim Geranienmarkt am morgigen Sonntag von 10 bis 17 Uhr in der
Wolfenbütteler Innenstadt wird der Verein Gärtnermuseum an seinem
Informationsstand auch mit einem Glücksrad vertreten sein. |
15 verschiedene Tomatensorten können
beim Drehen am Glücksrad gewonnen werden.
Kinder erhalten eine Tomatenpflanze sogar ohne Drehen, wenn sie am
Stand ein selbst gezeichnetes Bild mit Tomaten für einen Malwettbewerb
auf der Kinderseite unserer Zeitung abgeben.
Sechs Betriebe aus der Gärtnerstadt Wolfenbüttel, einer aus
Salzgitter und ein Staudengärtner werden am Sonntag den Stadtmarkt in
ein Blumenmeer verwandeln. Peter Kinne, Organisator des Geranienmarktes
und Vorsitzender des Gärtnermuseums-Vereins, rechnet bei guten Wetter
mit einigen tausend Besuchern, die sich in Wolfenbüttel mit Blumen für
ihre Gärten eindecken werden. |
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